Die vielen mineralhaltigen Heilquellen sind schon seit Jahrhunderten ein echtes Markenzeichen für den Taunus. Die wohl prominenteste Quelle ist die des weltweit bekannten Mineralwassers "Selters" – es wurde schon im Mittelalter zum Inbegriff für Mineralwasser.
In einigen Taunus-Orten gibt es sogar gleich mehrere Heilquellen: In Bad Soden etwa sind es elf; du kannst sie auf dem gut 3,5 Kilometer langen Heilquellenrundweg entspannt erkunden. Bei dieser Fülle an Heilquellen ist es kein Wunder, dass bereits die Römer hier ihre Thermen bauten; ab dem 19. Jahrhundert reiste dann Europas Hautevolee zur Kur in den Taunus. Auch heute findest du in dieser Region noch immer besondere Wellness-Angebote.
Gleich hinter den Toren Frankfurts, zwischen Hofheim und Kelkheim, liegt mit der Rhein-Main-Therme der ideale Einstieg in den Taunus als Wellness-Ziel. Auf 15.000 Quadratmetern kannst du hier im Spa relaxen – in den verschiedenen Saunen, im Dampfbad oder in den Whirlpools.
Die Sprudelhof-Therme wurde Ende 2023 im historischen Sprudelhof von Bad Nauheim eröffnet – also genau da, wo Bad Nauheims kohlensäurereiche Sole aus 200 Metern als Fontäne nach oben schießt. Neben Solebad und Saunen kannst du hier auch das “Bad Nauheimer Baderitual” mit acht verschiedenen Anwendungen genießen.
Das Thermalwasser des Heilbads Schlangenbad gibt’s in der Aeskulap Therme in angenehmen 32 Grad und mit Blick durch die große Fensterfront in den Kurpark. Das Thermalwasser aus den Tiefen des Taunus macht die Haut seidig und müde Glieder wieder geschmeidig.
Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts kannst du im Kaiser-Wilhelms-Bad (Foto) wieder zu Kräften kommen – seit 1890 ist es Anlaufpunkt für Adlige aus aller Welt, die in der Ruhe von Bad Homburg wieder neue Energie sammeln. Heute findest du in diesem Haus auch das Kur Royal Day Spa: Hier, mitten im Kurpark von Bad Homburg, wurde mit der Bad Homburger Natursole eine Solewelt inklusive Gradierwerk, Entspannungsbassin und Salzkristallgrotte geschaffen.
Ebenfalls in Bad Homburg ist die Taunus Therme mit einem Dutzend verschiederner Saunen, darunter auch eine Salzgrotte, und 1.400 Quadratmetern Wasserfläche. Das Thermalwasser kommt aus der Viktoria-Louise-Quelle.
In der Therme Tournesol in Idstein gibt's neben einer klassischen finnischen Sauna auch Besonderheiten wie den Saunagarten, eine Tropensauna, eine Wüstensauna oder eine Schneedusche. Das Hallenbad liegt unter einer riesigen Kuppel, die bei sonnigem Wetter geöffnet und so prompt zum Freibad wird.
Seit den 1920ern hat sich Bad Camberg den fünf Säulen der Kneipp-Kur verschrieben: Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance. Damit ist es das älteste Kneipp-Heilbad in Hessen – und das drittälteste in Deutschland. Erleben kannst du den ganzheitlichen Kneipp-Ansatz etwa im Kräutergarten des Bad Camberger Kurparks …
… oder in Bad Schwalbach auf dem Barfußpfad: Im Kurpark führt dieser Weg dich unter anderem durch ein Tretbecken aus Naturmoor. Moor- und Mineralheilbäder haben schon lange Tradition in diesem Ort, der zu den ältesten Heilbädern in Hessen zählt.
Die Spielbank von Bad Homburg wird auch “die Mutter von Monte Carlo” genannt: Mit 180 Jahren ist sie eines der ältesten Casinos in Europa. Von der langen Kur-Historie zeugt auch der weitläufige Kurpark, in dem du das lokale Heilwasser aus mehreren Trinkquellen probieren kannst. Es ist mit 40 Hektar eine der größten Kurlandschaften in Deutschland und steht unter Denkmalschutz. Highlight im Park ist – neben dem historischen Kaiser-Wilhelms-Bad – der Blindengarten: Hier kannst du Pflanzen ertasten und erriechen.
Auch der elegante Kurort Bad Nauheim zog schon Prominente wie Österreichs Kaiserin Sisi an – oder Rock’n’Roll-Star Elvis Presley. Aber Bad Nauheim hat nicht nur eine elegante Heilbad-Architektur, darunter viele Jugendstilbauten: In Hessens erstem zertifizierten Heilwald kannst du außerdem an verschiedenen Stationen Konzepte wie Waldbaden und Waldtherapie ausprobieren.
Dass nicht nur die mineralhaltigen Heilquellen im Taunus gut für die Gesundheit sind, sondern gerade auch die vielen und weitläufigen Wälder dieser Mittelgebirgsregion, kannst du sehr schön erleben im Heilklima-Park Hochtaunus. Es ist der erste Heilklimapark überhaupt in Deutschland. Was du hier machen kannst:
Knapp 30 Wanderwege führen durch die Landschaft, in der Atmen quasi zur Medizin wird.
Bummeln in guter Luft: Zum Heilklima-Park Hochtaunus gehören auch fünf Städte und Gemeinden, darunter der Heilklimatische Kurort Königstein, Kronberg und Oberursel.
Und auch am westlichen Ende des Taunus, im Rheingau-Taunus-Kreis, gibt’s zwei schöne Angebote, um im Wald ganz zu sich zu kommen:
Waldbaden in Heidenrod: Eine zertifizierte Kursleiterin führt hier durch ausgesuchte Waldgebiete und erklärt dabei das japanische Gesundheitskonzept "Shinrin Yoku" – Waldbaden.
Familien-Yoga-Pfad: In Burg-Hohenstein können Eltern wie Kinder an 14 Stationen Yoga-Übungen machen. Wie, das kannst du dir via QR-Code erklären lassen.
Zum Hofgut Georgenthal gehören nicht nur ein Golfplatz und ein gehobenes Restaurant mit regionaler Küche – sondern auch ein Spa. Hier gibt’s eine Innen- und Außensauna, Pool und Ruhebereich und immer wieder Yoga Retreats.
Der Ascara Fitness & Spa Club im Falkenstein Grand ist 1.200 Quadratmeter groß und umfasst Pool und Saunen, Fitnessgeräte sowie viele verschiedene Behandlungen zu Schönheit, Fitness und Entspannung.
… kannst du dir hier auf plazy.travel selbst zusammenstellen: Einfach drei Fragen zu deinen Wünschen beantworten und schon bekommst du eine Travel List mit unseren für dich kuratierten Tipps. Und unsere liebsten Wellness-Tipps im Taunus findest du in dieser Liste:
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